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Dienstag - 3. August 2021

Studie mit P2X3-Antagonisten von Bayer erreicht primären Wirksamkeitsendpunkt und zeigt positives Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil

Bayer gibt positive Phase-IIb-Ergebnisse für Entwicklungskandidat Eliapixant bei Patienten mit refraktärem chronischem Husten bekannt

Berlin, 3. August 2021 – Bayer gab heute positive Ergebnisse der klinischen Phase-IIb-Studie bekannt, in der die Wirksamkeit und Sicherheit seines Entwicklungskandidaten Eliapixant (BAY1817080), einem oral verabreichten, potenten und selektiven P2X3-Rezeptor-Antagonisten, bei Patienten mit refraktärem chronischem Husten untersucht wurden. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt wurde erreicht und zeigte eine statistisch signifikante Verbesserung der 24-Stunden-Hustenzahl pro Stunde (durchschnittliche stündliche Hustenhäufigkeit basierend auf 24-Stunden-Tonaufzeichnungen) gegenüber Placebo nach 12-wöchiger Behandlung. Die Daten zeigten ein positives Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.

„Refraktärer chronischer Husten bedeutet eine starke Beeinträchtigung für das Leben der Patienten. Es besteht ein hoher medizinischer Bedarf an neuen wirksamen und gut verträglichen Therapiemöglichkeiten in einem Bereich, in dem derzeit keine zugelassenen Behandlungen verfügbar sind“, sagte Christian Rommel, Mitglied des Executive Committee der Division Pharmaceuticals der Bayer AG und Leiter Forschung und Entwicklung. „Wir freuen uns über das positive Ergebnis von Eliapixant in der Indikation refraktärer chronischer Husten in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und Differenzierung und werden die Daten bei einem kommenden wissenschaftlichen Kongress vorstellen.“

Neben refraktärem chronischem Husten wird Eliapixant derzeit in klinischen Phase-II-Studien zur Behandlung von Endometriose, überaktiver Blase und neuropathischem Schmerz untersucht. Der P2X3-Rezeptor-Antagonist entstand aus einer früheren strategischen Allianz von Bayer mit Evotec SE, einem globalen Unternehmen für Wirkstoffforschung und -entwicklung.

Über die Phase-IIb-Studie
Die Phase-IIb-Studie (PAGANINI, NCT04562155) ist eine internationale placebokontrollierte, randomisierte, doppelblinde Parallelgruppen-Dosisfindungsstudie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Eliapixant im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit refraktärem chronischem Husten. In der Studie erhielten mehr als 300 Teilnehmer 12 Wochen lang zweimal täglich entweder 25, 75 oder 150 mg Eliapixant- oder Placebo-Tabletten. Die Beobachtung für jeden Teilnehmer dauerte insgesamt etwa 18 Wochen. Die Teilnehmer wurden gebeten, ein digitales Gerät zur Aufzeichnung des Hustens zu tragen und täglich Fragebögen auszufüllen, um die Symptome subjektiv zu dokumentieren. Blutproben wurden gesammelt, um die Sicherheit zu überwachen und den Blutspiegel des Studienmedikaments zu messen. Detaillierte Wirksamkeits- und Sicherheitsanalysen aus dieser Studie werden auf einem kommenden wissenschaftlichen Kongress vorgestellt.

Über Eliapixant
Eliapixant (BAY1817080) ist ein – in der klinischen Prüfphase befindlicher – oral verabreichter, potenter und selektiver P2X3-Rezeptor-Antagonist. Der P2X3-Rezeptor ist ein wichtiger Modulator afferenter Nervenfasersignale und spielt daher eine zentrale Rolle bei Erkrankungen mit Nervenübersensibilisierung wie beispielsweise dem Husten- Überempfindlichkeitssyndrom. P2X3-Rezeptor-Antagonisten blockieren den Rezeptor mit dem Ziel, die Empfindlichkeit der peripheren Nervenfasern zu verringern. Eliapixant wird derzeit in klinischen Studien zur Behandlung von refraktärem chronischem Husten, Endometriose, überaktiver Blase und neuropathischem Schmerz untersucht. Der P2X3-Rezeptor-Antagonist entstand aus einer früheren strategischen Forschungsallianz mit Evotec SE, die ursprünglich auf Endometriose fokussiert war.

Über refraktären chronischen Husten
Die weltweite Prävalenz von chronischem Husten beträgt etwa 10 Prozent. 1-5 Prozent aller Menschen weltweit sind von refraktärem chronischem Husten (RCC, refractory chronic cough) betroffen. Dieser ist kein Atemwegsschutzmechanismus, sondern wird durch ein Husten-Überempfindlichkeitssyndrom ausgelöst. RCC stört das tägliche Leben der Patienten, indem sie 10 bis 100 Mal pro Stunde ohne äußeren Auslöser husten. Dies hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten, sowohl physisch als auch psychisch. Oft ist die Erkrankung für Patienten mit einem langen Weg verbunden: die Zeit bis zur Diagnose beträgt im Durchschnitt mehr als 8 Jahre. Derzeit gibt es nur begrenzte Therapiemöglichkeiten, um diese Erkrankung zu behandeln. Der medizinische Bedarf an neuen wirksamen Behandlungen ist hoch.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 41,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 4,9 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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