Dienstag - 2. Februar 2021

Bayer startet die „Nutrient Gap Initiative“ für verbesserten Zugang zu Vitaminen und Mineralstoffen für 50 Millionen Menschen jährlich weltweit bis 2030

Das Hauptaugenmerk liegt auf den meistgefährdeten Menschen – auf schwangeren Frauen und Kindern in unterversorgten Regionen
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Zugang zu den richtigen Nährstoffen während der ersten 1000 Tage ist entscheidend für ein gesundes Wachstum und die Entwicklung eines Babys.

Basel, Schweiz, 2. Februar 2021 – Im Rahmen der Unternehmensvision „Health for All, Hunger for None“ startet Bayer die „Nutrient Gap Initiative“ – eine Aktion, die die Versorgungslücke mit Vitaminen und Mineralstoffen in unterversorgten Regionen schließen soll. Das Programm verfolgt das Ziel, durch Direktmaßnahmen und in Partnerschaft mit wichtigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bis 2030 jährlich 50 Millionen Menschen in untervorsorgten Regionen zu erreichen. Der Schwerpunkt dieser Initiative soll auf Prophylaxeprogrammen, Aufklärung und Engagement liegen. Die „Nutrient Gap Initiative“ ist das erste Programm zur Nachhaltigkeitsverpflichtung der Division Consumer Health von Bayer. Dieses Programm soll bis zum Jahr 2030 100 Millionen unterversorgten Menschen Zugang zu täglicher Gesundheitsvorsorge verschaffen.

Der Vitamin- und Mineralstoffmangel, oft auch als „verborgener Hunger“ bezeichnet, ist in unterversorgten Regionen eines der größten Gesundheitsprobleme und betrifft in erster Linie Frauen und Kinder. Fast 50 Prozent junger Frauen und heranwachsender Mädchen in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen nehmen nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich(1), und mindestens die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren weltweit leidet an Nährstoffmangel(2) . Die Folgen eines Vitamin- und Mineralstoffmangels verschlimmern sich im Laufe der Zeit und führen letztlich zu erheblichen gesundheitlichen Langzeitschäden. Hinzu kommt, dass der Armutskreislauf dadurch weiter angetrieben wird. Daher ist der Zugang zu den richtigen Nährstoffen vor und in den ersten 1.000 Tage des Lebens enorm wichtig – für die Gesundheit der Mutter sowie für eine gesunde Entwicklung des Neugeborenen.

„Als führendes Unternehmen und Experten im Bereich Nahrungsergänzungsmittel wissen wir um die Bedeutung dieser Nährstoffe für die Gesundheit aller Menschen, insbesondere aber für gefährdete Bevölkerungsgruppen wie unterversorgte Frauen und Kinder, die daran den größten Bedarf haben“, sagte Heiko Schipper, Leiter der Division Consumer Health der Bayer AG und Mitglied des Vorstands. „Für Millionen von Familien in aller Welt ist die Gesundheit eines Babys das wichtigste Anliegen überhaupt. Mit der Nutrient Gap Initiative will Bayer Programme entwickeln, den Neugeborenen den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen – heute und für zukünftige Generationen.“

Der Schwerpunkt dieser Arbeit wird zunächst auf schwangeren Frauen und Neugeborenen liegen, die zu den meistgefährdeten Gruppen gehören und in Zeiten von COVID-19 noch mehr Unterstützung brauchen. Durch die Verhinderung eines Vitamin- und Mineralstoffmangels zu Beginn der Schwangerschaft kann die Wahrscheinlichkeit negativer Folgen, z. B. von Kleinwuchs oder einer verzögerten neurologischen Entwicklung, verringert werden, die sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft langfristige gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen haben können. Als das global führende Unternehmen für pränatale Ergänzungsmittel hat sich Bayer verpflichtet, allen Eltern und werdenden Eltern zu einem gesunden Baby zu verhelfen. Deshalb arbeitet Bayer zusammen mit mehreren Partnern daran, unterversorgten Regionen pränatale Vorsorge zu ermöglichen.

Prophylaxeprogramme

• Für eine tägliche Prophylaxe mit Multi-Mikronährstoff-Präparaten (MMS) will Bayer gemeinsam mit der NGO Vitamin Angels und ihren Partnern jährlich bis zu vier Millionen unterversorgte schwangere Frauen, Wöchnerinnen und ihre Neugeborenen erreichen. MMS sind Präparate aus essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen, die Frauen benötigen, um gesund zu bleiben, eine komplikationsfreie Schwangerschaft zu erleben und ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Es werden Programme implementiert, die eine hohe Compliance und Akzeptanz in der Bevölkerung gewährleisten und die die lokalen nachgeburtlichen Gesundheitsdienste mit einbeziehen, um die ersten 1.000 Tage nach der Geburt positiv zu beeinflussen. Diese Programme werden zunächst in Indonesien, Mexiko, den Vereinigten Staaten und Vietnam sowie in den folgenden Jahren dann auch in anderen Ländern aufgelegt.

Aufklärung

• Bayer will einen Ernährungsaufklärungs- und Informationsplan entwickeln, der medizinische Fachkräfte und schwangere Frauen in unterversorgten Regionen zur Vorsorge befähigen soll. Dieses Programm wird schwangeren Frauen über die richtige Dosierung von MMS aufklären.
• Für die führende Bayer-Pränatal-Marke Elevit™, die Neugeborenen zu einem gesunden Start ins Leben verhelfen soll, hat Bayer die Initiative Every Beginning ins Leben gerufen. Sie soll das weltweite Bewusstsein für den pränatalen Nährstoffmangel stärken und Eltern und werdende Eltern auf der Basis allgemeiner Erfahrungen und durch den Zugang zu lebenswichtigen Nährstoffen unterstützen.
• In Partnerschaft mit der White Ribbon Alliance unterstützt Bayer Frauen und Mädchen darin, eigenständig Verantwortung für ihre Gesundheitsversorgung zu übernehmen. In Indonesien wird der Programmschwerpunkt auf der Schwangerschaftsanämie liegen, in den USA dagegen auf der Unterstützung schwangerer Frauen und Wöchnerinnen, damit diese sich im Gesundheitssystem zurechtfinden und gut informiert Eigenverantwortung für ihre Ernährung übernehmen können.

Engagement im Dialog

• Bayer will in Partnerschaft mit NGOs aus verschiedenen Bereichen eine neuartige, branchenübergreifende Kooperation eingehen, um die globale Bewegung zur Förderung der Müttergesundheit zu unterstützen. Ziel ist es, kollektive Maßnahmen anzustoßen und den Zugang zu MMS zu verbessern. Derzeit haben nur in 70 Prozent aller Länder Frauen mit geringem und mittlerem Einkommen während der Schwangerschaft Zugang zu Eisen und Folsäure(3). Nach den jüngsten Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation ist dies jedoch nicht ausreichend. Diese Versorgungslücke will Bayer mit seiner Arbeit schließen.

Die Nutrient Gap Initiative startet sofort. Ihr Schwerpunkt wird auf Regionen liegen, in denen der Zugang zu diesen Vitaminen und Mineralstoffen am dringendsten benötigt wird, ganz im Einklang mit der Vision von Bayer „Health for All, Hunger for None“.

Einen Link zum Video "Nutrient Gap Initiative" finden Sie auf YouTube.

(1) https://sightandlife.org/wp-content/uploads/2020/04/SightandLife_SpecialReport_MMS_2020.pdf
(2) https://www.cdc.gov/nutrition/micronutrient-malnutrition/micronutrients/index.html
(3) Bei Vitamin Angels hinterlegte Daten; Demographic and Health Surveys (DHS)-Programm STATcomplier

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Nachhaltigkeit
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